ELW 1

Dieses Fahrzeug wurde 2007 von der Firma GSF an den Löschzug Halle ausgeliefert. Das Fahrzeug dient dem Einsatzleiter als Führungsmittel. Ausgestattet ist das Fahrzeug aus diesem Grund mit aktueller Funktechnik, Mobiltelefon, Fax, Notebook und Telefonanlage.Dem Einsatzleiter stehen auf diesem Fahrzeug außerdem Kartenmaterial, Gewässerschutzpläne, umfangreiche Unterlagen für die Einsätze mit gefährlichen Stoffen (z.B. für Unfälle mit Chemikalien-Transportern), und Einsatzpläne für besonders gefährdete Betriebe und Gebäude der Stadt Halle (Westf.) zur Verfügung.

 

 

 

 

LF20

Mit diesem Fahrzeug werden überwiegend Brandeinsätze aller Art, sowie einfache Hilfeleistungseinsätze gefahren. Die Besatzung kann während der Fahrt Atemschutzgeräte anlegen. Bestückt ist es mit einem Stromerzeuger für den Lichtmast auf dem Dach und anderem technischen Gerät. Das „ LF“ führt u. a. einen Notfallkoffer für die Erstversorgung Verletzter, ein Sprungpolster, eine Vielzahl an unterschiedlichen Schläuchen und Strahlrohren, div. Leitern, einen 1600 l  Wassertank, einen Überdrucklüfter zum belüften verqualmter Räume und als Besonderheit eine 40 bar Hochdruckpumpe mit sich. 2004 wurde auf dem Fahrzeug zusätzlich eine Wärmebildkamera verlastet. Sie ermöglicht dem Angriffstrupp ein besseres Orientieren und Auffinden von Personen in verqualmten Räumen. Das Löschgruppenfahrzeug ist bei einem Brandeinsatz das erste Fahrzeug, das ausrückt. Angeschafft wurde dieses Fahrzeug 1994 und wurde von der Firma Metz ausgebaut.

 

 

 

 

HLF 20

Dieses Fahrzeug wird für Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen genutzt. Für die Brandbekämpfung verfügt es über einen 2000 Liter Wassertank, 120 Liter Schaummittel und verschiedenen Feuerlöschern. Neben diversen Schläuchen besitzt das Fahrzeug 2 Einmann-Haspeln, die es dem Maschinisten ermöglichen, die Pumpe zu bedienen, ohne die Haspeln abzunehmen. Als Pumpe ist eine FP 24/8 eingebaut. Für die technische Hilfeleistung sind ein festeingebautes Stromaggregat, Schere/Spreizer, Überdrucklüfter, Motorsägen und Trennschleifer vorhanden. Der Aufbau wurde von der Firma Schlingmann gefertigt. Angeschafft wurde dieses Fahrzeug 1999.

 

 

 

 

RW

Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für die "Technische Hilfeleistung" vorgesehen. Es verfügt über eine  Seilwinde mit 5 Tonnen Zugkraft nach vorne und 10 Tonnen Zugkraft nach hinten, einen LED- Lichtmast mit 7 Meter Höhe, einen fest eingebauten 30 KvA Stromerzeuger, ein Boot, ein Be- und Entlüftungsgerät, sowie Hydraulischen Rettungsgeräten, bestehend aus Schneidgerät, Spreizer und Rettungszylindern, Plasmaschneider, Motorsägen und zahlreiche Handwerkzeuge. Das Fahrzeug wird bei Verkehrsunfällen zum Befreien verunglückter Personen im KFZ eingesetzt, zur Rettung/Bergung von Personen aus Gewässern, bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen, zum Umpumpen von Ölen in mitgeführte Behälter, Abstreuen von Ölspuren, Auspumpen überfluteter Keller, Beseitigen umgestürzter Bäume, Ausleuchten von Einsatzstellen. Dieses Fahrzeug wurde 2012 von der Firma Schlingmann gebaut.

 

 

 

 

 

DLA(K) 23-12

Hauptsächlich besteht die Aufgabe der Drehleiter in der Schaffung eines Rettungsweges, um Menschen von höheren Stockwerken aus deren Notlage zu befreien. Ferner kann mit der Drehleiter ein Brand mit einem Strahlrohr an der Leiterspitze von „oben“ bekämpft  oder der Feuerwehr ein „Angriffsweg“ zur Brandbekämpfung geschaffen werden. Außerdem können mit Hilfe einer Trage, die am Korb befestigt wird, Personen aus höheren Stockwerken schonend aus einem Haus transportiert werden, ohne dass man sie durch den Treppenraum tragen muß. Auch wird die Drehleiter zum Bergen umgeknickter Dachantennen oder Äste/Bäume eingesetzt. Durch den mitgeführten  Stromerzeuger kann in Verbindung mit den Flutlichtstrahlern die Drehleiter auch zum Ausleuchten der Einsatzstelle eingesetzt werden. Gesteuert wird die Leiter vom Hauptbedienstand oder mit Hilfe der sich im Korb befindlichen Steuerung. Die Drehleiter wurde 2012 von der Firma Iveco Magirus geliefert.

 

 

 

 

 

GW-L

Das Mehrzweckfahrzeug wird im Löschzug Halle als Transportfahrzeug für eine Vielzahl von Containern benutzt. Es sind Container mit Ölbindemitteln, Atemschutzgeräten, Ersatzflaschen, Vollschutzanzügen, Schaummitteln und diversen anderen Sachen vorhanden.

 

 

 

 

 
 

 

MTF

Dieses Fahrzeug ist hauptsächlich zum Transport von Einsatzkräften beschafft worden. An Beladung verfügt es über Absperrmaterialien, Feuerlöscher und einen Dachlautsprecher, über den die Bevölkerung über bestimmte Situationen informiert werden kann. Angeschafft wurde dieses Fahrzeug zusammen mit dem LF 24 im Jahr 1999.  

 

 

 

 

ABC Erkunder NRW

Der Erkundungskraftwagen kann bei allen Einsätzen eingesetzt werden, wo etwas gemessen werden soll. Er verfügt unter anderem über ein Dosisleistungsmessgerät, das von natürlicher und künstlicher Strahlung unterscheiden kann. Das Fahrzeug besitzt ein Photoionisationsdetektor der Firma Auer und ein Ionenmobilitätsspektrometer der Firma Bruker zum Aufspüren von Chemikalien und Kampfstoffen. Alle Messgeräte sind an einen PC angeschlossen. Ein GPS-System übergibt dem PC die genauen Positionsdaten. Die Messdaten können so genau auf Karten verzeichnet und ausgedruckt werden. Zur Ausrüstung gehören weitere Messgeräte, Schutzanzüge und diverse andere Geräte die für den Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern benötigt werden.

 

 

 

 
 

ABC ELW 1

Dieses Fahrzeug wurde im Jahr 2016 gebaut und der ABC-Einheit des Kreises Gütersloh übergeben. Das Fahrzeug wird als Führungsfahrzeug des Messzuges und der ABC-Einheit genutzt. Es bietet zwei vollwertige PC- und Funkarbeitsplätze. Eine umfangreiche Büroausstattung mit Drucker/Kopierer/Fax und Telefonen stehen ebenfalls zur Verfügung. Mittel zur Lagedarstellung und Lageführung vervollständigen die Beladung. Auf dem Fahrzeug sind außerdem weitere Ausrüstungsgegenstände wie z.B. eine Wetterstation, Stromerzeuger, Absperrmaterial, PowerMoon Beleuchtungsmaterial und ein Schnelleinsatzzelt verlastet.